TestDaF – certificado de alemão C1 – prova escrita para fazer faculdade na Alemanha

Como passar na prova TestDaF

Como tirar o certificado de alemão C1

Já que suas capacidades de se expressar na prova escrita de alemão C1 precisam chegar perto das capacidades de um alemão nativo, vou te mostrar como eu, alemão nativo, argumentaria na prova escrita TestDaF se precisasse tirar o certificado C1. Peguei um novo exemplo do site www.testdaf.de e escrevi um texto em uma hora – o tempo que se tem – na prova. Durante o vídeo, explico passo ao passo como você deve estruturar seu texto para ter sucesso na prova. Muitas pessoas pensam que o que mais importa é saber palavras rebuscadas, dominar todas as declinações e usar muitos conectores, mas me deixe eu te falar: há uma coisa que é muito mais importante e, que raramente se aprende em cursos e livros, porque os alemães nativos veem esse ponto como pré-requisito para escrever quaisquer textos em alemão. No entanto, quase nenhum brasileiro conhece esse segredo… Na aula de hoje, isso vai mudar! Assista ao vídeo…

Baixe a prova aqui!

O texto para baixar!

Aqui está o texto, mas, mesmo assim, assista ao vídeo para ouvir minha explicação

Im Zeitalter der Digitalisierung sind Forschungen und Innovationen wichtiger denn je, deshalb werden ein paar ausgewählte deutsche Universitäten mit Forschungsprogrammen von der Regierung finanziell unterstützt. Allerdings müssen sich immer weniger Lehrkräfte um immer mehr Studenten kümmern. Auch die Ausrüstung der Lehrräume verschlechtert sich zunehmend, deswegen sind viele Studenten nicht mehr zufrieden mit der Situation an den deutschen Unis.

Die zwei Grafiken mit den Titeln “Wie viel Geld investiert die deutsche Regierung in Forschung?” und “Wie viele Studierende betreut eine Lehrkraft an einer Hochschule?” verdeutlichen diese Entwicklung.

Man kann sehen, dass die Investierungen von ca. 20 Milliarden auf ungefähr
25 Milliarden US-Dollars von 2006 bis 2008 stiegen. Auch das Betreuungsverhältnis verbesserte sich von 15,5 Lehrkräften pro Student auf 15. Von 2008 bis 2010 stiegen die Investitionen ein weiteres Mal auf 30 Milliarden, wohingegen das Betreuungsverhältnis gleich blieb. 2010-2012 erhöhte man die Investitionen zwar noch einmal leicht auf ca. 32 Milliarden, jedoch verschlechterte sich das Betreuungsverhältnis etwas, denn auf einmal war eine Lehrkraft für die Betreuung von 16 Studenten verantwortlich.

Zusammenfassend kann man sagen, dass sich die Bundesregierung anscheinend dazu entschlossen hat, die Investitionen in Forschungen ständig zu erhöhen und gleichzeitig die “gewöhnlichen” Bachelor- und Masterstudenten etwas zu vernachlässigen.

Aufgrund dieser Entwicklungen kommt vermehrt die Frage auf, was wichtiger ist: den Studenten, die nach ihrem Abschluss mit ihren Steuerzahlungen das deutsche Sozialsystem aufrechterhalten, ein gutes Studium zu bieten, oder Deutschlands Ruf als “Land der Dichter und Denker” zu verteidigen, indem man mehr Geld in die Forschung steckt. In dieser Erörterung sollen die Vorteile und Nachteile beider Wege erläutert/erörtert werden und entschieden werden, wie das Geld investiert werden soll.

Wenn die deutsche Regierung mehr Geld in eine vernünftige Grundausbildung der Studenten steckt und eine gute Qualität jeder Hochschule gewährleistet, bleiben deutsche Firmen, die auf vielen Gebieten zur Weltspitze gehören, in Zukunft auch Weltspitze. Dadurch bleibt die Arbeitslosigkeit niedrig und das Sozialsystem stabil, denn durch Exporte kommt viel Geld ins Land. Wenn Firmen sich sicher sein können, mit jedem neuen Absolventen einen neuen fähigen Mitarbeiter zu bekommen, wird “Made in Germany” weiterhin dafür stehen, wofür es schon immer stand: für nahezu unschlagbar gute Qualität, denn nur fähige Angestellte können hochqualitative Produkte entwickeln und produzieren. In Brasilien, meinem Heimatland, sieht man nämlich, was passiert, wenn nicht auf die Qualität der Bildungseinrichtungen geachtet wird. Die Anzahl der Hochschulabgänger hat sich zwar in den letzten 20 Jahren vervielfacht, die Zahl der Arbeitslosen ist aber viel höher als damals. Da sich viele Studenten in ihrer Studienzeit nur wenige Fachkenntnisse aneignen und hauptsächlich die Taschen der Eigentümer der Unis vollmachen, haben nahezu alle Firmen große Probleme, gute Mitarbeiter zu finden. Viele brasilianische Produkte sind deshalb minderwertiger als die der Konkurrenz und werden infolgedessen auf dem Weltmarkt schlechter verkauft, was sich sehr negativ auf die heimische Wirtschaft auswirkt, da weniger Geld ins Land kommt und aufgrund des schlechten Verkaufs keine neuen Arbeiter gebraucht werden.

Jedoch können auch neue Kenntnisse und Technologien dazu führen, dass deutsche Produkte weiterhin Weltspitze bleiben und der Export weiterhin boomt, denn gerade neue Technologien führen dazu, dass man bestehende Produkte immer weiter verbessert. Ein gutes Beispiel hierfür ist die künstliche Intelligenz, deren Entwicklung noch in den Kinderschuhen steckt. In diesem Bereich wird zurzeit überall viel Forschung betrieben, da sich nahezu jede Weiterentwicklung in ein schon bestehendes Produkt integrieren lässt. Dadurch hat dieses natürlich gute Chancen, auf dem Weltmarkt ganz schnell Spitzenreiter zu werden, da es etwas bietet, was andere nicht haben, wie zum Beispiel Einparkhilfen oder Autopiloten in Fahrzeugen. In Brasilien gibt es zum Beispiel die Universität ITA, die hauptsächlich im Luftfahrtbereich tätig ist und von der Regierung mit vielen Geldern finanziell unterstützt wird. Diese Uni gehört zu den besten der Welt in ihrem Bereich. Deshalb bildet der Luftfahrtsektor eine Ausnahme, denn die Produkte, die dort entwickelt werden, führten dazu, dass die Metropolregion von São Jose dos Campos, der Heimat von ITA, in den letzten Jahrzehnten extrem stark wuchs. Die in der Umgebung produzierten Produkte wurden nämlich zu absoluten Exportschlagern und brachten so Geld ins Land, wodurch immer neue Arbeitsplätze entstanden.

Meiner Meinung nach sollte die Regierung sowohl in die Forschung als auch in die Grundausbildung der Studenten investieren, denn Forschung kann nur von denjenigen betrieben werden, die über ein vernünftiges Grundwissen verfügen. Ich kann mir auch vorstellen, dass das auch im Jahre 2012 geschehen ist, obwohl sich das Betreuungsverhältnis leicht verschlechterte. Die irreführende Grafik suggeriert nämlich auf den ersten Blick eine Verschlechterung um 25 %, obwohl es sich nur um etwa 6 % handelte. Es muss beachtet werden, dass die Wehrpflicht im Jahre 2011 ausgesetzt wurde, weswegen in jenem Jahre doppelt so viele Männer anfingen zu studieren, worunter natürlich das Betreuungsverhältnis etwas litt. Ich denke, dass die Regierung mittlerweile etwas dagegen unternommen hat, denn sie weiß, dass Deutschlands teures Sozialsystem nur aufrechterhalten werden kann, wenn Deutschland weiterhin mit seinen Exportprodukten zur Weltspitze gehört, denn so gibt es genug Arbeit für alle.

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